Lagerfeuer Zeltlager

Besser können die Ferien nicht starten. Eine Woche Sommerzeltlager in Bad Sobernheim mit rund 400 Kameradinnen und Kameraden aus den befreundeten Jugendfeuerwehren des Landkreises Bad Kreuznach. Bei sonnigem Wetter wartete ein kurzweiliges Programm am Tage, entspannte Abende am Lagerfeuer und auch etwas Anstrengung beim Erwerb der Leistungsspange auf uns.

Neben den Gruppen aus dem Kreis Bad Kreuznach waren auch in diesem Jahr unsere Freunde des Partnerlandkreises Szczytno in Polen zu Besuch. Wir denken noch immer gerne an unseren Besuch im Jahre 2004 in Szczytno zurück, der für uns ein sensationelles Erlebnis war. Ebenso zum wiederholten mal dabei waren unsere Freunde der THW-Jugend Bad Kreuznach sowie die Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehr aus Grimma. Gerade das schlimme Hochwasser hinter sich gebracht, hat die Woche Zeltlager “auf dem Staaren” sicherlich für andere Gedanken gesorgt.

Los gings am Sonntag früh um 06:00 Uhr mit der Leistungsspangenabnahme der Deutschen Jugendfeuerwehr. Unsere Gruppe trat in diesem Jahr mit den Kameradinnen und Kameraden der VG Bad Kreuznach und Boos an.

Der Staffellauf über 1500 Meter und auch das Kugelstoßen klappen in den frühen Morgenstunden, dank der angenehmen Temperaturen reibungslos. Es folgte die Schnelligkeitsübung, eine Übung nach der FwDV 3 und die Prüfung im theoretischen Fachwissen.



Alle Aufgaben wurden mit Bravur gemeistert und so konnten am Abend Jonas Diener, Andre Kuhn, Lukas Zerfass und Robin Keller voller Stolz die Leistungsspange entgegen nehmen. Der Abend wurde gebührend gefeiert und mit einer Zeltlagerdisco beendet.

Den Montag nutzen wir um mit der gesamten Gruppe über den Barfußpfad zu laufen und uns in der Nahe etwas abzukühlen. Am Abend stand im nahen Schwimmbad ein Schwimmwettbewerb auf dem Programm. Wir sind in diesem Jahr gleich mit zwei Gruppen gestartet.



Der Dienstag stand im Zeichen der Stadtrallye und wurde mit einem gemeinsamen Filmabend im großen Gemeinschaftszelt beendet. Ein Highlight waren die selbst zubereiteten Hamburger direkt vom Grill. Gemeinsam mit unseren Zeltstadtnachbarn Monzingen/Langenthal haben wir an diesem Abend rund 100 Hamburger zubereitet und verputzt. Bei Einbruch der Dunkelheit wurde die zweite Runde “Hamburger verdrücken” eingeleitet und selbst die Nachtwache wurde von dem köstlichen Duft angelockt und durfte uns natürlich helfen noch die Reste zu vernichten.



Mittwochs gings im Rahmen der Workshops für den größten Teil der JF Altenburg auf eine Fahrradtour entlang der Nahe. Die Räder wurden uns durch die ortsansässige Firma Aufa kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch einmal dafür!
Wir schafften es bis zum Mittag nach Bad Münster am Stein Ebernburg und konnten uns dort mit einem schönen Eis aus der Waffel stärken. Zurück gings mit den Kameraden des THW und deren LKW zum Transport der Räder.
Am Mittwoch Abend erwartete uns eine Fackelwanderung zum Marktplatz. Ein beeindruckender Zug von knapp 400 Teilnehmern marschierte so gemeinsam durch die Stadt. Der Abend endete für uns mit einer Schicht Nachtwache des Lagergeländes.

Donnerstags standen die Spiele rund ums Wasser auf dem Programm und sorgten für ausreichend Kurzweil. Am Abend fand der traditionelle Lagergrillabend statt, an dem uns die Eltern und aktiven Kameraden unserer Feuerwehren besuchen kamen.
Insgesamt wuchs die Lagerstadt so an diesem Abend auf über 1000 Teilnehmer an.


Der Freitag stand zur freien Verfügung und wurde mit allerlei Spielen wie einer Wasserbombenschlacht und Völkerball mit Schwammbällen gestaltet. Am Abend stand die große Abschlußfeier an. Bei einer Disco wurden zuvor abgefragte Wunschtitel gespielt und das Lagergelände noch einmal so richtig gerockt.

Der Samstag stand im Zeichen des Abbaus. Ein Blick in die müden Gesichter zeigt, dass eine Woche voller Aktion und Spaß hinter den Teilnehmern liegt und nun jede Menge Schlaf nachzuholen ist.


Das nächste Kreiszeltlager findet 2015 in Langenlonsheim statt. Wir freuen uns schon darauf!
Weitere Bilder gibt es hier!

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Leider verunglücken jedes Jahr viele freiwillige Feuerwehrleute, wenn sie nach dem Alarm auf dem Weg zum Feuerwehrhaus sind.

Der nachfolgende Film soll zum nachdenken anregen und dabei helfen, Unfälle dieser Art in Zukunft zu vermeiden.

Der Film ist im Auftrag der Kooperationspartner Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord und Feuerwehr-Unfallkasse Mitte in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Medien der Fachhochschule Kiel und der Freiwilligen Feuerwehr Kiel-Dietrichsdorf entstanden. Das Urheberrecht des Viedeos liegt bei http://www.hfuknord.de

Allgemeine Zeitung
GEWÜRDIGT Förderverein hat neue Ehrenmitglieder
Feuerwehrfest Seesbach
SEESBACH – (rko). Während des Sommerfests des Fördervereins der Feuerwehr Seesbach haben der Vereinsvorsitzende Rüdiger Schneiß und Wehrführer Willigis Altmeier Ursula Schott, Helmut Gehl und Norbert Keber zu Ehrenmitgliedern im Förderverein ernannt. Dokumentiert wird dies mit einer Urkunde, die Schneiß den Geehrten feierlich überreichte.

VG-Wehrleiter Karl-Heinz Steinbrecher lobte die Einheit Seesbach für ihre bisher geleistete Arbeit. Und er hofft, „dass die Einsatzbereitschaft gleichermaßen erhalten bleibt, obwohl die Übungsbeteiligung der Kameraden etwas nachgelassen“ habe, wie ihm zu Ohren gekommen sei. Steinbrecher dankte den Fördervereinen allgemein für die ideelle und finanzielle Unterstützung der Feuerwehreinheiten.

Ortsbürgermeisterin Antonie Ullrich äußerte sich in ihren Grußworten „stolz darauf, dass wir wieder eine so starke Feuerwehr im Dorf haben“. Und dass die Einheit Beziehungen pflegt „nach außen“, unterstrich die Anwesenheit einiger Wehren auch über die Verbandsgemeindegrenze hinaus, wie es auch Karl-Heinz Steinbrecher positiv auffiel.

Nachwuchssorgen plagen diese Wehren nicht, denn immerhin 18 Mädchen und Jungs gehören derzeit der Jugendfeuerwehr „Alteburg“ an, die von Melanie Scherer und Franziska Gutheil ausgebildet und betreut werden. Sie kommen aus den Gemeinden Seesbach, Weitersborn, Schwarzerden, Simmertal und Kellenbach. Und während einer Übung konnte der Nachwuchs positiv unter Beweis stellen, was bereits in ihm steckt.

Fördervereinsvorsitzender Rüdiger Schneiß (2. von links) und Wehrführer Willigis Altmeier (4. von rechts) ernannten Helmut Gehl, Norbert Keber und Ursula Schott (vorne von rechts) zu Ehrenmitgliedern. Mit im Bild sind VG-Wehrleiter Karl-Heinz Steinbrecher (links), Ortsbürgermeisterin Antonie Ullrich und der stellvertretende Wehrführer Hubert Altmeier. Foto: Reinhard Koch

(Allgemeine Zeitung, 24.06.2010)

HWK Workshop
Auf Initiative der Handwerkskammer Koblenz und der Kreishandwerkerschaft
werden im Landkreis erstmals kostenlose Technik-Workshops für 13-17 -jährige Jugendliche angeboten.

Dr. Lothar Greunke, Leiter des Bildungszentrums Bad Kreuznach der Handwerkskammer Koblenz, erläuterte auf dem Delegiertentag der JF Kreis KH in Langenlonsheim die Vorzüge dieser gemeinsamen Initiative.

Ziel ist es, die Jugendlichen bei der Entscheidungsfindung der späteren Berufswahl zu unterstützen und kompetent zu informieren.

Die Workshops sind untergliedert in Metalltechnik, Schweißtechnik sowie Bau- und Holztechnik. Durch eine professionelle Ausbildungsberatung und sogar direkter Lehrstellenvermittlung der HwK-Spezialisten lohnt sich die Teilnahme an den kostenlosen Workshops gleich doppelt.

Jeder Teilnehmer erhält ein qualifiziertes Zertifikat. Bei Teilnahme
an mehreren Workshops wird ein Bildungspass ausgestellt.
Diese Dokumente können den Erfolg einer späteren Bewerbung sicherlich positiv unterstützen.

Während der Arbeiten in den HwKWerkstätten sind die Teilnehmer über die VBG unfallversichert.

Die Workshops starten bereits im April. Die genauen Termine und den Anmeldebogen findet Ihr hier:
Technik_Workshop_HWK_KFV.pdf

Vorstand JF Kreis KH
Bild: Fink (AZ v.22.02.2010)
Am 19. Februar fand in Langenlonsheim die Delegiertenversammlung der Kreisjugendfeuerwehr statt. Einer für die Zukunft der JF Kreis KH wichtigsten Punkte einer sehr langen Tagesordnung war mit Sicherheit die Neuwahl des Vorstandes.

Zum neuen Kreisjugendfeuerwehrwart wurde Achim Baumann aus Rüdesheim gewählt und zu seinem Stellvertreter bestimmten die Delegierten Mario Wolffs aus Bad Kreuznach.
Neuer Kassierer ist der Steuerberater Andreas Kanzler aus Bad Kreuznach.
Die Schriftführung übernahm Alexandra Dotzauer aus Langenlonsheim.
Für die Öffentlichkeitsarbeit zeichnet sich Benjamin Hilger aus Warmsroth verantwortlich, der erst vergangenen Sommer das Amt des Jugendwartes
in Stromberg in andere Hände übergab.
Für die Wettbewerbe ist künftig Michael Neumann aus Rüdesheim zuständig.
Die Delegierten erweiterten den Vorstand um einen Fachbereichsleiter Bambinifeuerwehren. Dieses Amt wird künftig Victoria Höffler aus Langenlonsheimbegleiten. Als neue Beisitzerin ist Christina Süß aus Fürfeld gewählt. Als weitere Beisitzerin bleibt Eva Fuck im Vorstand. Sie ist bereits seit 1999 im Amt.

Gut gestärkt, nach einem reichhaltigen Brunch im Kellenbacher Feuerwehrhaus, besichtigte die Jugendfeuerwehr Altenburg bei ihrer diesjährigen Weihnachtsfeier
die Flughafenfeuerwehr Frankfurt-Hahn.

1300 PS – 50 Tonnen Gewicht – 12500 Liter Wasser –
1500 Liter Schaummittel – 500 Kilo Löschpulver

Die Ausstattung der drei Rosenbauer Simba 8×8 begeistern nicht nur die Jüngsten der Jugendfeuerwehr Altenburg. Auch die Betreuer und aktiven Kameraden sind von der leistungsstarken Technik begeistert. Bis ins Detail werden
uns die 12 Meter langen und 3 Meter breiten Löschfahrzeuge vorgestellt. Zwei
8-Zylinder-Turbodiesel Motoren treiben mit jeweils 600 PS das Fahrzeug an. Im Einsatzfall können noch einmal 100 PS zugeschaltet werden. Und damit die Pumpenleistung nicht während der Fahrt zurück geht, werden die rund 15 bar Druck
für den Wasserwerfer mit einem separaten Motor erzeugt, der wiederum 400 PS Leistung aufweist. Etwa 80 Meter Wurfweite können mit dem 15 Meter hohen Teleskoparm erreicht werden. Gesteuert wird alles mit einem Joystick aus der modernen Führerkabine. Die Türen der klimatisierten Kabine schließen automatisch, wie in einem Bus. Die vielen Monitore und Knöpfe sind so angeordnet, dass der Fahrer und die zwei Beifahrer alles problemlos bedienen können. Bei voller Kraft ist der Wassertank in weniger als 4 Minuten geleert.

Schnell muss es gehen!
Nur 2-3 Minuten haben die Kameraden der Flughafenfeuerwehr Zeit um an jeder Stelle auf dem Gelände zu sein. Das schreiben die ICAO-Richtlinien (International Civil Aviation Organisation) vor. “Eine eventuelle Brandbekämpfung sollte in den ersten 90 Sekunden eingeleitet sein”, erklärt uns Peter Schuf der gerade 7 Stunden Bereitschaftsdienst hinter sich hat. “Aber Gott sei Dank kommt das sehr selten vor. Die häufigsten Einsätze sind medizinischer Art.” Aber neben möglicher Brandgefahren sind die Flughafenfeuerwehrleute auch bei Unfällen auf dem Gelände zuständig. Rettungsschere und Spreizer, Plasmaschneider und sonstige technische Rettungsgeräte müssen die Fachleute ebenso sicher bedienen können.

Die Kenntnisse hierzu erwerben Sie in regelmäßigen Weiterbildungen intern, aber auch auf der Landesfeuerwehrschule in Koblenz. Die Ausbildung ist im Grund wie bei der Berufsfeuerwehr geregelt jedoch kommen noch spezielle Lehrgänge und Weiterbildungen für den Umgang mit Flugzeugen hinzu. Auch in einem Radius von
8 km rund um den Flughafen sind die Feuerwehrleute zuständig, wird uns erklärt. Aber natürlich nur, wenn es sich um einen Flugunfall handelt. Sonst übernehmen diese Aufgaben die Freiwilligen Feuerwehren rund um den Flughafen Hahn.
Eine Stund noch hat Peter für uns Zeit. Dann beginnt sein Dienst in der FEZ.
“Aber danach ist immer noch nicht Schluss”, erzählt er den gespannt zuhörenden Kids. “Dann habe ich wieder für 8 Stunden Bereitschaftsdienst – Feierabend ist also erst um 07:00 Uhr Morgens.”

Wer denkt während der Bereitschaft wird nur Fern gesehen oder gefaulenzt der täuscht sich. Die Kameraden werden für vielfältige Aufgaben rund um die Feuerwehr eingesetzt und sind auch sonst die Ansprechpartner für allerlei handwerkliche Dinge auf dem Flughafen. Peter ist beispielsweise auch Atemschutzgerätewart und kümmert sich um die Wartung und Pflege der Atemschutzgeräte.
Andere Kameraden sind für die Fahrzeugwartung und Pflege zuständig. Aber im Grunde hilft hier jeder jedem.

Viele Fragen beschäftigen die Kids, die teilweise noch kleiner sind, als die Reifenhöhe des Simbas. “Wie schwer ist eigentlich so ein großer Reifen” und “wie lange dauert es bis so ein Simba geputzt ist?”, fragt ein von der Größe des Löschfahrzeugs begeisterter Jugendlicher. Der stellvertretende Wachleiter Konrad lacht und gibt die nicht ganz erst gemeinte Antwort: “Es kommt darauf an wer von meinen Kollegen die Sache in die Hand nimmt und putzt. “Und was Kostet so ein Ding?” will der 11-jährige Lukas wissen. Rund 1,3 Millionen Euro lautet die Antwort. Die Simba sind speziell für den Flughafenbetreiber Fraport gebaut worden und es gibt nur 9 Stück von dieser Baureihe weltweit. Die übrigen sechs stehen auf dem Frankfurter Flughafen. “Der passt eh nicht in unsere Garage” stellt ein Kellenbacher Jugendlicher etwas enttäuscht fest.
Geduldig werden uns alle Fragen beantwortet und ein Simba darf auch ausgiebig von innen besichtigt werden. Nach den obligatorischen Erinnerungsfotos geht für uns ein tolles Jugendfeuerwehr-Jahr 2009 zu Ende und wir machen uns auf den Heimweg.

Übrigens wer denkt, dass die Kameraden auf dem Flughafen Hahn nach
24 beruflichen Stunden erst mal genug von der Feuerwehr haben, irrt sich. Die meisten Kameraden gehören an ihren Wohnorten auch den Freiwilligen Feuerwehren an. So auch Peter Schuf, der der Kirner Feuerwehr angehört und vielen von uns gut bekannt ist. Und bei den Freiwilligen Feuerwehren hat man eh 24 Stunden und 365 Tage im Jahr Bereitschaft.

Am Handwerker- und Bauernmarkt in Kirn am 11.10.2009 war die JF Altenburg wie bereits in den Jahren zuvor stark vertreten. Um 7.30 Uhr ging es mit dem Aufbau der Pavillons los. Dank vieler Helfer war dies auch ruckzuck erledigt. Als um 11.00 Uhr der Startschuss fiel hatten wir anfängliche bedenken, dass wir den von den Eltern gesponserten Waffelteig auch los werden würden. Der Besucheransturm hielt sich auch auf Grund des trüben Wetters in Grenzen. Doch obwohl es ab und zu regnete konnten wir zahlreiche Waffeln und viel Kaffee verkaufen. Die Kids unserer Jugendwehr halfen natürlich kräftig mit und hatten mit ihren Aufgaben viel Spaß.
Mit dem eingenommenen Geld werden Anschaffungen für die Jugendarbeit getätigt und Ausflüge finanziert.
Ich hoffe, dass wir auch nächstes Jahr so stark vertreten sind und dass die Resonanz genau so positiv sein wird wie in den letzten Jahren.
Bilder folgen!

Menschenrettung
Die jüngsten der zurzeit 16 Mitglieder starken Truppe der JF Altenburg zeigten beim Feuerwehrfest in Weitersborn ihr Können. Unter den aufmerksamen Augen vieler aktiver Feuerwehrmänner und -frauen , Eltern und Besuchern des Festes wurde gezeigt, wie eine Person fachmännisch aus einem verunfallten Fahrzeug gerettet und von der Unfallstelle transportiert wird. Routiniert wurde durch den Angriffstrupp mittels Rautek-Griff der Fahrer auf eine Trage gelegt und dem Rettungsdienst zur medizinischen Versorgung übergeben. Die restliche Gruppe baute einen Löschangriff vom nahe gelegenen Hydranten auf, um das mittlerweile in Brand geratene Fahrzeug zu löschen. Die jungen Wehrleute wissen natürlich, dass im Ernstfall mit Atemschutz und Löschschaum vorgegangen wird.
Dies und natürlich auch die Grundlagen wirksamer Erster-Hilfe sind regelmäßig Thema bei den wöchentlichen Gruppenübungen im benachbarten Kellenbacher Feuerwehrhaus.
Der neunjährige Niko Wilhelm, hat zum ersten Mal bei solch einer Übung mitgemacht. Er ist erst eine Woche bei der Jugendfeuerwehr und hat schon jetzt viel Spaß daran.

Änderungen im Führungsteam


Am Vormittag wurde beim offiziellen Teil des Festes Philipp Staudt von seinen Pflichten als Stellvertretender Jugendwart entbunden. Philipp macht zurzeit eine Weiterbildung zum Techniker und konzentriert sich nun auf diese Aufgabe. Der Feuerwehr Weitersborn bleibt er natürlich weiterhin erhalten und wird auch als Betreuer der JF weiter zur Verfügung stehen.
Die Nachfolge tritt Franziska Gutheil an. Franziska ist ebenso wie auch Philipp ein Eigengewächs der Jugendfeuerwehr Altenburg und auch in der Feuerwehr Weitersborn aktiv.

Feuerwehrfest in Weitersborn

Mit gut geschnürten Wanderschuhen machten sich die 30 Teilnehmer der Jugendfeuerwehr Altenburg auf nach Mandel zum 31. Pokalwandertag der Jugendfeuerwehren im Landkreis Bad Kreuznach. Die Mandeler Kameraden richteten bereits zum zweiten mal nach 1994 einen Wandertag auf Kreisebene aus.
JF Altenburg beim Wandern
Insgesamt waren an dem Sonntag über 450 Jugendliche in 28 Gruppen mit Ihren Betreuern auf den tollen Wanderwegen rund um Mandel unterwegs. Die Strecke war wie in jedem Jahr in etwa zwei gleich lange Routen von etwa 6 km unterteilt und bot jeweils vier spannende und abwechslungsreiche Aufgaben, die von den Jugendlichen gemeinsam gelöst werden mussten.

Geschicklichkeit, Wissen und Teamgeist war gefragt um gemeinsam die gestellten Aufgaben zu lösen. Das sich unsere Kids gut im Wald auskennen zeigten sie beim erkennen von Eichenlaub, Steinmarder, Bussard und Co. Die Spiele forderten aber auch das Vertrauen in die Kameraden.
So mussten sich die Jugendlichen blind aufeinander verlassen, als es galt mit verbundenen Augen von einem Kameraden per Zuruf in einen Autoreifen gelotst zu werden.
Viel Spaß machte auch das Rasengolf spielen über einen Hindernisparcours, das Skilaufen zu dritt auf einem paar Ski oder ein Quiz mit interessanten Fragen rund um Mandel.

Es gab natürlich auch Aufgaben die einen feuerwehrtechnischen Hintergrund hatten.

So war symbolisch ein brennendes Haus beim Zielspritzen mit einer historischen Handpumpe zu löschen oder gemeinsam drei B-Schläuche zu einem großen Rad zusammen zu rollen. Ein gutes Erinnerungsvermögen war gefragt, als es galt ein Armaturenmonster aus der Erinnerung genau so zusammen zu bauen, wie es kurz auf einem Foto zu sehen war.
Das sie nicht wasserscheu sind haben Benedikt und Isabelle bewiesen. Sie mussten Wasser mit einem Helm über einen Schwebebalken transportieren.

Die Wanderroute führte von Mandel durch Wald und Weinberge über St. Katharinen und bot ein tolles spätsommerliches Panorama. Das Wetter war ideal zum Laufen und hat bis auf einen kurzen
Nieselregen auch gut gehalten.

Spannend wurde es noch einmal bei der Siegerehrung gegen 17:00 Uhr.

Dritter wurde die Jugendfeuerwehr Merxheim/Meddersheim/Martinstein.
Platz zwei belegte unsere Nachbarwehr vom “Lützelsoon”. Und Sieger wurde die JF Monzingen/Langenthal, die auch den Wanderpokal mitnehmen durften.

Unserer Jugendfeuerwehr belegte einen guten 10. Platz. Wir freuen uns über einen schönen Pokal und eine tolle Urkunde die sogar unser Gruppenbild des Tages zeigt.

Ein besonderer Dank gilt den Kameraden aus Mandel die mit viel Engagement einen tollen Tag organisiert haben.

Viele tolle Bilder von dem Wandertag findet Ihr in unserer Galerie.